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Zauber im Herbst
(Wichtig von Monat  08 bis Monat  10 )
Ziergräser bezaubern den Betrachter mit ihrer Leichtigkeit und Transparenz. Sie sind von einer stillen, unaufdringlichen Anmut und beeindrucken an Stelle intensiver Farben mit zarten Strukturen. Eine große Vielfalt macht es leicht, Sorten für die unterschiedlichsten Gartensituationen und Standorte zu finden. Das Sortiment reicht vom kompakten, bodendeckenden Bärenfell-Gras (Festuca gautieri) bis hin zu mannshohen Chinaschilf-Sorten (Miscanthus).

Foto - Kiepenkerl Schöne Herbstfarben bieten die Pflanzen aus dem Programm `Leuchtende Herbsttöne´.
Im Herbst in Top-Form

Die grazile und gleichzeitig markante Wuchsform vieler Gräser kommt am besten an einzelnen Pflanzen zur Geltung. Dies gilt für die Chinaschilf-Sorten als auch für das Riesen-Pfeifengras (Molinia arundinacea ’Windspiel’). Es schmückt sich von August bis Oktober mit zarten, lockeren Blütenrispen. Im Herbst färben sich die Blätter und Halme leuchtend goldgelb.
Das Australische Lampenputzer- oder Federborstengras (Pennisetum alopecuroides ’Compressum’) ist ebenfalls eine aparte Gräserschönheit, die sich im Herbst von ihrer besten Seite zeigt. Mit ihrem filigranen Wuchs und ihren sanft vom Wind bewegten Halmen wirken sie nicht zu dominant, gleichwohl können sie durch ihre interessanten Strukturen zu bestimmenden Gartenelementen werden.


Foto - BGL Ziergräser kommen besonders im Herbst und im Winter voll zur Geltung.
Malerischer Anblick im Winter

Gräser spiegeln in besonderer Weise den Wechsel der Jahreszeiten wider. Die meisten von ihnen haben sogar im Winter ihren Reiz. Man sollte sie keinesfalls im Herbst zurückschneiden, denn von winterlichem Raureif überzogen verwandeln sich die trockenen Halme und Blütenstände in wunderbare kleine Skulpturen.
Gräser lassen sich gut mit Stauden kombinieren. In solchen gemischten Pflanzungen lassen sich die feinen Strukturen der Gräser gut nutzen, um durch Kontraste, beispielsweise mit großblättrigen Stauden, spannungsgeladene Gartenimpressionen zu erzeugen.


Foto - Kientzler Kleine Gräser eignen sich gut für die Bepflanzung von Kästen und Schalen. Gut dazu passen Heuchera der Sorte `Lime Pie´und `Hameln´.
Kleine Gräser für den Topfgarten

Wer keinen Garten hat, muss nicht auf die Anmut und den natürlichen Charme von Gräsern verzichten. Es gibt zahlreiche Gräser, die klein bleiben und – in ausreichend große Kästen, Töpfe oder Tröge gepflanzt – Balkon und Terrasse verschönern.
Gräser machen sowohl in klassischen Terrakotta-Töpfen als auch in trendigen Metallgefäßen eine gute Figur.


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