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Frettchen brauchen viel Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten sowie täglich intensiven Kontakt mit ihrem Halter. Man kann sie, wie Katzen, freilaufend in der ganzen Wohnung oder in einem eigenem Zimmer bzw. einer umgebauten Voliere halten. Frettchen sind Fleischfresser. Sie sollten daher abwechslungsreich mit rohen Innereien und Muskelfleisch von Rind, Geflügel und Lamm gefüttert werden. Schweinefleisch ist nur gekocht zu empfehlen. Das Fleisch sollte in etwa 1–2 cm großen Würfeln angeboten werden, damit die kleinen Räuber ausreichend zu kauen und zu beißen haben. Frettchen müssen viele kleine Portionen über den Tag verteilt fressen. Daher sollte ein spezielles Trockenfutter für Frettchen ebenso wie Wasser immer zur Verfügung stehen. Viele Frettchen sind von fließendem Wasser begeistert und freuen sich über entsprechende Wasserautomaten.
Leckerlis für Hunde und Katzen, die fast ausschließlich aus frischem Fleisch und Fisch hergestellt werden, sind auch hervorragend für Frettchen geeignet. Außerdem lieben es viele Frettchen, ab und zu von Vitaminpaste zu naschen.
Relativ neu und speziell für Frettchen entwickelt ist der Kletterbaum. Seine Höhle und der Tunnel laden zum Verstecken ein, während die Stämme verschiedene Klettermöglichkeiten bieten. Müde Frettchen können sich auf einer der Plattformen oder in der Hängematte ausruhen. Eine spezielle Hängematte sollte in keinem Frettchenheim fehlen und auch Hängebrücke und Kuscheltunnel werden gern zum klettern bzw. für ein Schläfchen genutzt. Wenn sie sich an ein entsprechendes Geschirr gewöhnt haben, genießen die meisten Frettchen einen Ausflug nach draußen.
Quelle und Fotos: Trixie
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