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Im Portrait - Vorsicht, sie wächst zu wahrer Grösse...
Endlich mal ein spektakulärer Fisch und dann ist er letztendlich doch wieder nur für große Aquarien ab 150 cm (und hier auch nur bedingt) geeignet! Klar doch, schließlich wird dieser friedliche Schwarmfisch bis zu 40 cm groß! Wunderschön ist er schon und erinnert mit seiner Körperform und der spitz zulaufenden großen Rückenflosse an das Erscheinungsbild vieler Haie (was schließlich auch zu seinem deutschen Namen geführt hat).

Beim Mini-Hai bleibt es leider nicht. Die Haibarbe erreicht eine beachtliche Endgrösse
Der Körper ist langgestreckt und stromlinienförmig, an den Seiten stark abgeflacht mit markant ausgezogenen großen Flossen, die Rückenflosse und die extrem eingekerbte, schmale, langgezogene Schwanzflosse sind goldgelb gefärbt und mit einem breiten, tiefschwarzen Band eingesäumt. Die ebenfalls spitz zulaufenden Bauchflossen und die etwas breitere Afterflosse sind von silbrig glänzender Grundfarbe, an den hinteren Enden mit dem gleichen tiefschwarzen Strich versehen. Der silbrig bis golden glänzende Leib reflektiert im Auflicht, die einzeln abgesetzten Schuppen sind hell gerandet. Wenn die Haibarbe auch als friedlicher Fisch geschildert wird, sollte dennoch vermieden werden, sie mit kleineren, empfindlichen Fischarten zu vergesellschaften! Alle Fische im Aquarium sollten nach Verhalten, nach ihren Ansprüchen, und ihrer Größe nach zueinander passen.

Das Aquarium dicht bepflanzen

Dichte Hintergrundbepflanzung und Dekorationswurzeln als Rückzugsmöglichkeit sowie viel freier Schwimmraum in ausreichend großen Aquarien sind für die Pflege von Haibarben geeignet. Die Wassertemperatur sollte zwischen 24 und 28 Grad Celsius liegen, das Wasser muß sauerstoffreich und kristallklar gefiltert sein, an die Wasserbeschaffenheit werden – obwohl sie aus weicheren Ursprungsgewässern stammen – keine besonderen Ansprüche gestellt. Regelmäßiger, wöchentlicher Teilwasserwechsel von 25 % des Aquariuminhaltes ist eine der Bedingungen für ihr Wohlbefinden.

Haibarben sind Asiaten

Haibarben stammen aus Thailand, Malaysia, Sumatra und Borneo und kommen ausschließlich als Wildfänge in den Fachhandel, da eine Nachzucht bisher nicht möglich ist. Geschlechtsunterschiede sind nicht erkennbar. Es empfiehlt sich, das Aquarium gut abzudecken, da diese etwas schreckhaften Fische hervorragend zu springen vermögen. Als Allesfresser sollte die volle Palette des ihrer Größe entsprechenden Futters abwechselnd geboten werden. Gelegent5lich wurde beobachtet, daß Haibarben auch pflanzliche Nahrung nicht verschmähen, um feinfiedrige und weiche Pflanzen zu schützen, sollte auch Futter mit pflanzlichen Inhaltsstoffen verfüttert werden.


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