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Transparenter Schwimmer
Dieser bis zu 15 cm große, lebhafte aber sehr friedliche und manchmal sogar eher scheue Schwarmfisch kommt wohl nur für Aquarien ab 120 cm Länge in Frage. Er stammt aus sowohl stehenden wie fließenden Gewässern in Westmalaysia, Sumatra und Borneo, in denen er recht häufig in großen Schwärmen vorkommt. Der sehr durchsichtige, langgestreckte, wenig abgeflachte Körper läßt bei durchscheinendem Licht die Wirbelsäule und Schwimmblase, deutlich erkennen, welch Letztere die untere Bauchregion in silbrig bis gelblich glänzendem Ton aufleuchten läßt...

Schlanker und guter Schwimmer: Der Glasrasbora
Die sehr große Schwanzflosse mit den spitz auslaufenden Enden ist stark gegabelt, die beiden Schwanzflossenlappen auffallend schwarz weiß gebändert. Vom Kopf bis zum Schwanzstiel zieht sich ein je nach Stimmung intensiv dunkel bis schwarz gefärbter Längsstrich, die Bauchkante – vom Beginn der Afterflosse bis zum Schwanzstiel weist ebenfalls einen dunkle Strichzeichnung auf.

Die Schuppen sind, vor allem in der Rückenpartie, dunkel umrandet und deutlich gegeneinander abgegrenzt. Die am Rücken dunklere graugrüne Färbung hellt sich zur Bauchregion hin deutlich auf.

Fleissiger Schwimmer mit Platzbedarf

Daß dieser Fisch viel Schwimmraum in einem ansonsten vor allem im Hintergrund und an den Seiten dicht bepflanzten Aquarium braucht, versteht sich von selbst. In mittelhartem bis hartem Wasser von 8 bis 15 KH ist Rasbora trilineata (der Name kommt von der Längsbandzeichnung und den beiden schwarzen Strichen in den Schwanzflossenlappen) ein ausdauernder Pflegling, der allerdings auch als Allesfresser Ansprüche an abwechslungsreiche Fütterung stellt. Der Bodengrund sollte feinkörnig und nicht zu hell sein. Bei einer Wassertemperatur zwischen 24 und 26 Grad Celsius und regelmäßigem Teilwasserwechsel von wöchentlich ca. 25 % des Aquariuminhaltes, fühlt sich der Dreilinienbärbling (wie er zu deutsch auch genannt wird) absolut wohl.

Mit ein paar Tricks gelingt die Zucht

Zur Zucht in eigenen Zuchtbecken mit geringem Wasserstand (15 bis 20 cm) ab 60 cm Länge wird die Wassertemperatur auf bis zu 28 Grad Celsius erhöht, die Wasserhärte auf 8 bis 5 KH gesenkt. Das Zuchtbecken sollte ebenfalls mit feinkörnigem, dunklerem Bodengrund ausgestattet und dicht bepflanzt sein. Die Geschlechter sind schwer zu unterscheiden (das Männchen ist etwas kleiner und schlanker), bestenfalls zeigen die laichreifen Weibchen einen mehr oder weniger deutlichen Laichansatz. Der Einsatz eines wirksamen aber schonenden Mittels gegen Laichverpilzung und Infusorienbefall ist ratsam, weil das Gelege sehr empfindlich ist. Die Eiablage erfolgt nach längerem, heftigen Treiben im Wasserpflanzendickicht (bevorzugt aus feinfiedrigen Wasserpflanzen), die Elterntiere sind sodann aus dem Zuchtbecken zu entfernen und ins Aquarium zurückzusetzen. Die Jungfische schlüpfen schon nach 24 Stunden und können nach Aufzehren ihres Dottersackes mit Infusorien und später mit Artemia Nauplien mehrmals täglich gefüttert werden. Täglicher Teilwasserwechsel von bis zu 50 % des Wasservolumens ist ratsam, wobei die sich am Boden sammelnden Futterreste und Ausscheidungen der Jungfische abgesaugt werden müssen, damit die zur erfolgreichen Aufzucht der Jungfische erforderliche Wasserqualität erhalten bleibt.


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