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Ein zukünftiger Familienhund sollte schon früh an den Kontakt mit Kindern gewöhnt werden und möglichst ausgewachsen sein, bevor der Nachwuchs eintrifft. In der Familie sollte er seinen festen Platz haben und klare Regeln kennen. „Dinge, die er nicht mehr darf, wenn das Baby da ist, sollte er von Anfang an nicht dürfen, damit er später sein normales Leben weitgehend fortsetzen kann“, so die gelernte Erzieherin und Hundetrainerin Manuela van Schewick aus Meckenheim. Mithilfe einer gebrauchten Windel können frisch gebackene Eltern ihren Vierbeiner schon vorab mit dem Geruch ihres Babys vertraut machen. Nach dem Krankenhausaufenthalt sollten Hund und Kind von der ersten Minute an kontrollierten Kontakt haben. Ganz wichtig: Das Kleinkind auf keinen Fall mit dem Hund alleine lassen.
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Foto - IVH Hunde und Kinder sollten sich frühzeitig und mit Bedacht aneinander gewöhnen. |
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Ein Hund kommt in die Familie
Ist das Kind zuerst da, ist vor allem eine gewissenhafte Auswahl des Hundes wichtig. Entscheidend ist dabei sein Wesen: Sicherheit und Gelassenheit im oft turbulenten Familienalltag, gute Unterordnungsbereitschaft und eine freundliche Grundstimmung des Hundes sind dabei unverzichtbare Eigenschaften. Auch die frühe Prägung und Sozialisierung des Vierbeiners ist besonders wichtig. Der Hund sollte in den ersten fünf bis sieben Lebenswochen bereits intensiven Kontakt mit Kindern gehabt und dabei gute Erfahrungen im Umgang mit ihnen gesammelt haben. Das Kind sollte schon alt genug sein, um einfache Erklärungen zum Umgang mit ihm verstehen zu können, also etwa zwei bis drei Jahre. „Ob Familien mit Kind einen Hund anschaffen oder Hundehalter ein Baby bekommen“, resümiert van Schewick, „entspannter ist es in jedem Fall, wenn man die Babyphasen der beiden nacheinander genießen kann, denn beide brauchen viel Aufmerksamkeit und bringen Veränderungen in den gewohnten Alltag.“
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Hygiene ist in jedem Haushalt mit Kind und Vierbeiner groß geschrieben. Nicht vergessen: regelmäßiges Händewaschen nach dem Streicheln Ihres tierischen Lieblings, besonders vor dem Essen, und eine gute Gesundheitsvorsorge für das Tier, wie z.B. Impfungen und regelmäßige Entwurmungen.
Quelle und Fotos: IVH
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